Umspannwerk_Häuser im Hintergrund

Um das geht’s

Um das geht’s ab Mai 2017:

Die geplante Trassenführung des heftig umstrittenen Süd-Ost-Links (HGÜ, Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung) unmittelbar an Raitersaich vorbei wird nicht realisiert.

Mit der Netzverstärkung der Wechselstromleitung von Raitersaich nach Ludersheim von 220 kV auf 380 kV ist jedoch wie bei der Gleichstromtrasse zu befürchten, dass Raitersaich wieder ein Stück mehr von riesigen Strommasten umgeben wird. Dieses Projekt 53 ist nicht mehr zu verhindern. Aber wir werden mit Vehemenz unser Mitspracherecht bei der Planung des Trassenverlaufs einfordern. 

Um das ging’s bis Juli 2015:

Wir wehren uns gegen einen riesigen Feldversuch “Wieviel Strom verträgt der Mensch?”, der an uns Bewohnern in und um Raitersaich ausprobiert werden soll.

Mit dem 2. Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) ändert sich die Trassenführung der östlichen HGÜ-Verbindung. Die Endpunkte sind jetzt Wolmirstedt bei Magdeburg und Gundremmingen (Korridor D). Eine Monstertrasse mit bis zu 75m und 40m breiten Strommasten wird auch die Landkreise Fürth und Ansbach durchqueren.

Wie schon im 1. wird auch im 2.Entwurf Raitersaich von der Trasse tangiert, zusammen mit dem größten Umspannwerk Bayerns am Ortsrand dann ganz von Stromleitungen eingeschlossen.

Und es kommt noch schlimmer: Mit dem Korridor C sind wir Endpunkt eines SuedLink-Abzweigs, der von Heide (Nordsee) bis in das Umspannwerk Raitersaich verläuft. Dazu ist eine 150.000m² große Konvertersation am Umspannwerk erforderlich. Details sind auf der Seite “Raitersaich unter Strom” zu finden.

Das ist Gigantomanie ganz in unserer Nähe und wird die dezentrale Energieversorgung in unserer Region gefährden.